Manchester (dpa) - Nach der bedeutungslosen Niederlage im letzten Gruppenspiel der Champions League bei Manchester City blickt der FC Bayern gespannt der Auslosung der Achtelfinalspiele am 16. Dezember entgegen.

Unter den sechs möglichen Gegnern gilt Angstgegner AC Mailand als die wohl unangenehmste Aufgabe für den deutschen Fußball-Rekordmeister. Als weitere Kontrahenten kommen die russischen Vertreter ZSKA Moskau und Zenit St. Petersburg, Olympique Lyon, Dortmund-Bezwinger Olympique Marseille und der FC Basel infrage. «Ich habe keinen Wunschgegner. Das habe ich mir abgewöhnt», sagte Bayern-Trainer Jupp Heynckes nach dem 0:2 in Manchester.

Für Heynckes ist wichtiger, dass man als Gruppensieger zunächst auswärts antreten könne und das entscheidende Rückspiel in München stattfinden wird. Ein deutsches Duell gegen Bayer Leverkusen ist in der ersten K.o.-Runde im Februar und März 2012 ebenso ausgeschlossen wie ein erneutes Duell mit Vorrundengegner SSC Neapel.

«Wenn wir dann komplett sind, wenn auch Bastian Schweinsteiger zurück ist, können wir gegen jeden Gegner gewinnen», betonte Heynckes. «Wir haben den großen Traum, im Mai nächsten Jahres das Finale in München zu spielen. Insofern muss man jede Mannschaft schlagen», sagte Routinier Jörg Butt, der in Manchester im Tor stehen durfte: «Wenn wir Basel kriegen, wäre das ein Los, mit dem wir gut leben können.» Ein Duell der Bayern mit den Titelfavoriten FC Barcelona und Real Madrid ist frühestens im Viertelfinale möglich.