Wiesbaden (dpa) - Die Festnahme eines Al-Kaida-Verdächtigen zeigt nach Ansicht von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich, dass die Gefahr durch islamistische Terroristen nicht gebannt ist. Deutschland und Europa seien weiter im Fadenkreuz des islamistischen Terrorismus, sagte der CSU-Politiker am Rande der Innenministerkonferenz in Wiesbaden. Kurz zuvor hatte die Bundesanwaltschaft in Bochum einen mutmaßlichen islamistischen Terroristen festnehmen lassen. Der 27-Jährige soll Mitglied der sogenannten Düsseldorfer Zelle sein.