Stuttgart (dpa) - Packend, anrührend, mysteriös: Noch vor der Deutschlandpremiere an diesem Donnerstag hat sich das Musical «Rebecca» in Stuttgart seinen ersten großen Applaus gesichert.

Vom Publikum einer Vorpremiere erntete das zweieinhalbstündige Stück im Palladium-Theater am Mittwochabend viel Beifall. Eingängige Melodien, originell choreographierte Tanzszenen und jede Menge fantasievolle Bühnenbilder - vor allem aber das laut Veranstalter Stage Entertainment größte offene Feuer auf einer deutschen Theaterbühne - fanden viele Anhänger.

Die Geschichte basiert auf dem gleichnamigen Bestseller-Roman von Daphne du Maurier aus dem Jahr 1938 und dem Thriller-Erfolg in der Regie von Alfred Hitchcock von 1940. Für Musik und Text zeichnet das Musical-Erfolgsduo Sylvester Levay und Michael Kunze verantwortlich, das auch «Elisabeth» gemeinsam produzierte.

Uraufführung feierte «Rebecca» 2006 in Wien. Das Musical erzählt die Geschichte eines gutherzigen Mädchens (Lucy Scherer), das Hals über Kopf den verschlossenen Adligen Maxim de Winter (Thomas Borchert) heiratet. Als die beiden auf dessen so legendären wie geheimnisvollen Landsitz Manderley ankommen, regiert dort noch immer die Erinnerung an Rebecca - die sagenumwobene erste Frau von Maxim, die mysteriös ums Leben kam. Mrs. Danvers (Pia Douwes) pflegt das Andenken der Toten in jedem Winkel. Erst die Aufdeckung des dunklen Geheimnisses von Manderley befreit das Paar von den Schatten der Vergangenheit.

Rebecca