New York (dpa) - Die Beilegung eines Rechtsstreits drückt auf das Ergebnis der US-Investmentbank Morgan Stanley. Ein Vergleich mit dem Anleiheversicherer MBIA werde das Ergebnis in diesem Quartal um 1,2 Milliarden Dollar (900 Mio Euro) nach Steuern schmälern, teilte das Wall-Street-Institut in New York mit.

Der Streit drehte sich um die Absicherung von Geschäften mit den riskanten Hypothekenpapieren. Durch den Vergleich seien allerdings Unsicherheiten beseitigt und Risiken gesenkt worden, hieß es. Bankchef James Gorman wies darauf hin, dass sich dadurch letztlich die Kernkapitalquote erhöhe.

Dabei handelt es sich um Geld, dass eine Bank in der Hinterhand hat, um auch schwierige Zeiten überstehen zu können. Angesichts der grassierenden Schuldenkrise ist eine gute Kapitalausstattung der Banken wieder verstärkt in den Fokus gerückt. Entsprechend erleichtert zeigten sich Investoren, dass das Kapitalpolster von Morgan Stanley dicker wird. Im frühen New Yorker Handel stieg die in den vergangenen Monaten arg gebeutelte Aktie um 7 Prozent.

Morgan-Stanley-Mitteilung

Letzte Bilanz Morgan Stanley