Köln (SID) - Fußball-Bundesligist 1. FC Köln setzt bei der Suche nach einem neuen Präsidenten einen "Headhunter" ein. "Das ist richtig. In der freien Wirtschaft ist es durchaus üblich, dass so eine Position von einem sogenannten Headhunter gefunden wird. Warum sollten wir das als Fußballklub nicht so machen?", sagte Verwaltungsrats-Chef Dr. Werner Wolf dem Express. Das Profil der gesuchten Kandidaten solle auf der nächsten Verwaltungsratssitzung am 20. Dezember festgelegt werden.

Auch der Name Michael Schumacher sei bei der Suche nach einem Nachfolger für den im November zurückgetretenen Wolfgang Overath gefallen, so Wolf. Ein Engagement des siebenmaligen Formel-1-Weltmeisters und FC-Mitglieds sei jedoch utopisch: "Selbstverständlich haben wir auch diesen Namen auf der Liste. Aber eine Realisierung halte ich für sehr unwahrscheinlich."