Berlin (dpa) - Komplett neu sind die Lieder zwar nicht, aber das Best-of-Album von Rammstein hat trotzdem auf Anhieb die Bestenliste gestürmt.

Mit «Made In Germany 1995 - 2011» schafften es die Brachialrocker um Till Lindemann auf Platz eins der Album-Charts, wie das Marktforschungsunternehmen Media Control mitteilte. Ihr neuer Song «Mein Land» - der zuvor ausgekoppelt worden war - konnte den Platz unter den 20 besten der Single-Charts allerdings nicht behaupten: Er rutschte nach Platz 13 in der Vorwoche auf Platz 30.

Udo Lindenberg musste wegen Rammstein mit seinem Album «MTV Unplugged - Live aus dem Hotel Atlantic» auf den zweiten Rang der Album-Charts weichen. Auf Platz drei liegt ebenfalls ein Neueinsteiger: Fast fünf Monate nach ihrem Tod landete Amy Winehouse mit «Lioness: Hidden Treasures» auf dieser Position. Auf der Platte sind bislang unveröffentlichte Aufnahmen der Sängerin zu hören.

An der Spitze der Single-Charts hat sich im Vergleich zur Vorwoche nicht viel verändert. Auf Platz eins bleibt Lana Del Rey mit «Video Games». Taio Cruz und Flo Rida stehen mit «Hangover» weiterhin an zweiter, Rihanna mit «We Found Love» an dritter Stelle.

Popsängerin Pink landete mit «Bridge Of Light» - dem Titelsong für den Animationsfilm «Happy Feet 2» - auf Position acht. Einen guten Start in die Charts gab es auch für «X Factor»-Gewinner David Pfeffer: Mit «I'm Here» schaffte er es auf Anhieb auf Platz zehn.

Die kompletten Charts werden offiziell erst am Freitag veröffentlicht.