FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro <EURUS.FX1> hat sich am Dienstag etwas von seinen kräftigen Verlusten zu Wochenbeginn erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3205 US-Dollar, nachdem sie am späten Vorabend auf bis zu 1,3160 Dollar abgerutscht war. Ein Dollar kostete zuletzt 0,7573 Euro. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3251 (Freitag: 1,3384) Dollar festgesetzt.

Belastet wurde der Euro zuletzt vor allem durch heftiges Sperrfeuer in der Schuldenkrise. Am Montag hatten sich alle drei großen Ratingagenturen skeptisch zu den weitreichenden Gipfelbeschlüssen von Ende vergangener Woche geäußert. Ihnen gingen die Beschlüsse nicht weit genug. Insbesondere die Weigerung der EZB, ihre Anleihekäufe massiv auszuweiten, wird kritisiert.