Berlin (dpa) - Nach monatelangem Streit haben 15 der 16 Bundesländer den neuen Glücksspielstaatsvertrag zur Liberalisierung des Milliarden-Marktes unterzeichnet. Schleswig-Holstein, das eine weitergehende Markt-Öffnung anstrebt, zieht weiterhin nicht mit. Das teilte der Kieler Ministerpräsident Peter Harry Carstensen nach einem Treffen der Länder-Regierungschefs in Berlin mit. Der Vertragsentwurf muss durch die EU-Kommission geprüft werden. Die 15 Bundesländer wollen dasLottomonopol des Staates erhalten, aber den Sportwettenmarkt begrenzt öffnen.