Hamburg (dpa) - Ein Kleingartenverein im schleswig-holsteinischen Norderstedt hat seine umstrittene Migrantenquote zurückgenommen. Der Verein habe wiedergutgemacht, was vorher schlecht gemacht worden ist, sagte der Präsident des Bundesverbands Deutscher Gartenfreunde, Norbert Franke. Der Vorstand habe sich bei den Migranten im Verein entschuldigt. Die Kleingärtner hatten im Oktober beschlossen, nur noch neun ihrer insgesamt 73 Parzellen an Menschen mit ausländischen Wurzeln zu vergeben. Das hatte deutschlandweit Empörung ausgelöst.