Berlin (dpa) - Im monatelangen Streit um die Liberalisierung des Milliarden-Glücksspielmarktes unternehmen die Bundesländer heute einen neuen Anlauf für einheitliche Regeln. Die Ministerpräsidenten beraten den Entwurf für einen gemeinsamen Glücksspielstaatsvertrag, auf den sich Ende Oktober zunächst 15 der 16 Bundesländer verständigt hatten. Ob alle Regierungschefs den Vertrag uneingeschränkt unterzeichnen, ist noch unklar. Offen ist weiterhin, ob auch Schleswig-Holstein mitzieht. Kiel will seinen Glücksspielmarkt weiter öffnen als andere Länder und hat ein eigenes Gesetz verabschiedet.