Paris (dpa) - Der Prozess gegen den französischen Ex-Präsidenten Jacques Chirac ist mit einem Schuldspruch wegen Veruntreuung und Vertrauensbruchs zu Ende gegangen. Der Richter folgte damit nicht dem Antrag der Staatsanwaltschaft. Sie hatte Ende September einen Freispruch gefordert. In dem Prozess ging es um 21 Jobs, die zu Chiracs Zeiten als Bürgermeister von Paris aus der Kasse der Stadt bezahlt wurden. Die Beschäftigten sollen aber tatsächlich für Chiracs Partei gearbeitet oder gar keine Gegenleistung erbracht haben. Chirac brauchte wegen gesundheitlicher Probleme nicht selber vor Gericht.