Berlin (dpa) - Die Linke ist mit einem Antrag zur Aussetzung und schnellstmöglichen Abschaffung der Rente mit 67 gescheitert. Die neue Rentenregelung sieht vor, dass das gesetzliche Renteneintrittsalter schrittweise bis zum Jahr 2029 von derzeit 65 auf 67 Jahre steigt. Das Gesetz startet zum 1. Januar. Für jeden Monat, den ein Beschäftigter vor dem stufenweise steigenden Rentenalter in Rente geht, werden 0,3 Prozent vom Rentenanspruch abgezogen. Der Parteivorsitzende der Linken, Klaus Ernst, kritisierte, die Abschlags-Regelung als «eine ganz brutale Rentenkürzung».