Hoffenheim (dpa) - Hertha BSC hat sich auch wenige Stunden vor dem Bundesligaspiel bei 1899 Hoffenheim nicht zu Medienberichten geäußert, wonach Michael Skibbe in der Winterpause Markus Babbel als Trainer ablösen solle.

Man bleibe bei der Linie, zur Trainerfrage nicht Stellung zu nehmen, hieß es vonseiten des Berliner Fußball-Erstligisten. Wie aus dem Club bekanntwurde, soll Babbel entgegen seinen ursprünglichen Ankündigungen bereits am Dienstag mitgeteilt haben, dass er seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. Neben der «Bild»-Zeitung berichten auch alle anderen Berliner Printmedien, der Europameister von 1996 werde zum 1. Januar durch Skibbe ersetzt. Der 46-Jährige betreut derzeit noch den türkischen Erstligisten Eskisehirspor und war bisher ebenfalls nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Wie auch der TV-Sender Sport1 berichtet hatte, soll sich Hertha-Manager Michael Preetz am vergangenen Montag mit Skibbe getroffen haben. Er hat in der Bundesliga bereits Borussia Dortmund, Bayer Leverkusen und Eintracht Frankfurt trainiert und war unter Teamchef Rudi Völler von 2000 bis 2004 Assistenzcoach der Nationalmannschaft.

Über einen Abschied von Babbel aus Berlin wird seit Wochen spekuliert. Der 39-Jährige hatte Hertha BSC nach dem Abstieg sofort zurück in die Bundesliga geführt, blieb bislang aber eine klare öffentliche Aussage zu seiner Zukunftsplanung schuldig.