Sinsheim (SID) - Michael Preetz hat zu den Trainerspekulationen beim Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin wenig Erhellendes vor dem Spiel bei 1899 Hoffenheim beigetragen. Über das in Medien kolportierte Interesse an Ex-DFB-Trainer Michael Skibbe sagte der Manager bei Sky: "Das kann ich nicht bestätigen. Vor drei oder vier Wochen hatten wir die Spekulation mit Mike Büskens von Greuther Fürth, dann hatten wir die Spekulation mit Franco Foda von Sturm Graz. Jetzt haben wir die Spekulation mit Michael Skibbe. Mein Statement dazu, und so halte ich es auch mit den ersten beiden: Wir werden es nicht kommentieren und wir werden es insofern auch nicht bestätigen. Wir werden die Winterpause abwarten."

Preetz will sich zeitlich nicht unter Druck setzen lassen, nachdem sich zuletzt die Anzeichen verdichtet hatten, dass Chefcoach Markus Babbel vorzeitig seinen Posten bei der "alten Dame" räumen muss. "Wir werden in der Winterpause, spätestens bis zum Rückrundenauftakt am 21. Januar in Nürnberg, eine Entscheidung zu diesem Thema treffen. Dass jetzt spekuliert wird, ist so, das können wir nicht verhindern", äußerte Preetz beim Pay-TV-Sender.

Verschiedene Medien hatten berichtet, dass Skibbe die Nachfolge von Babbel antreten werde. Skibbe trainiert derzeit noch den türkischen Erstligisten Eskisehirspor, für eine Freigabe sollen die Berliner angeblich eine Ablöse zahlen.

Letzte Station des 46 Jahre alten Skibbe in Deutschland war Eintracht Frankfurt. Bei den Hessen wurde er am 22. März dieses Jahres nach ausbleibenden Erfolgen entlassen. Mit Skibbes Nachfolger Christoph Daum stieg die Eintracht ab. Angeblich soll Skibbe bei der Hertha einen Vertrag über zweieinhalb Jahre erhalten.

Nach dem Spiel am Samstag bestreitet Hertha BSC am Mittwoch noch das DFB-Pokal-Achtelfinale gegen den 1. FC Kaiserslautern. Möglicherweise wird dann eine Entscheidung in der Trainerfrage vonseiten des Hauptstadtklubs publik gemacht.