Fort Meade (dpa) - Das spektakuläre Verfahren gegen den mutmaßlichen Wikileaks-Informanten Bradley Manning ist heute in die zweite Runde gegangen. Dabei versuchten die Verteidiger, dem Militärgericht die emotionalen Probleme des 24-Jährigen vor Augen zu halten. Der US-Soldat sei in seiner Einheit als homosexueller Einzelgänger bekannt gewesen und habe keine Freunde gehabt. Manning ist angeklagt, während seines Einsatzes als Analyst der US-Armee im Irak der Enthüllungsplattform Wikileaks geheime Dokumente zugespielt zu haben.