Qingdao (SID) - Judo-Olympiasieger Ole Bischof hat das Jahr mit einer weiteren Enttäuschung beendet. Beim Grand Prix im chinesischen Qingdao schied der Reutlinger in der Klasse bis 81 kg bereits in seinem zweiten Kampf gegen den Italiener Antonio Ciano aus. Damit muss der 32-Jährige weiter um sein Ticket für die Olympischen Spiele in London bangen, nachdem er schon in der Vorwoche beim Grand Slam in Tokio im zweiten Kampf ausgeschieden war. Der Berliner Sven Maresch, der mit Bischof in der Klasse bis 81 kg um den einzigen Startplatz für London kämpft, war in China nicht am Start.

Für das beste Ergebnis des Deutschen Judo-Bundes (DJB) sorgte Iljana Marzok. Die Berlinerin belegte in der Klasse bis 70 kg Platz fünf.