Frankfurt (SID) - Mit einem Festakt im Frankfurter Römer hat der Deutsche Fechter-Bund (DFeB) sein 100-jähriges Bestehen gefeiert. Verbandspräsident Gordon Rapp begrüßte Bundespräsident Christian Wulff und Thomas Bach, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und Florett-Mannschaftsolympiasieger 1976, als Ehrengäste. Staatsoberhaupt Wulff ehrte den DFeB mit der Sportplakete des Bundespräsidenten.

In seiner Rede lobte Wulff die Leistungen des Fechter-Bundes und schwärmte von der Sportart mit Säbel, Degen und Florett: "Fechten ist kunstvoll und elegant - bis hin zur Sprache." Im Publikum lauschten neben vielen ehemaligen Sportlern und ehrenamtlichen Vereinsvertretern auch Olympiasiegerin Britta Heidemann (Leverkusen) und Weltmeister Peter Joppich (Koblenz).

Mit dem Fechtclub Offenbach, dem Darmstädter FC und dem Wiesbadener FC waren die drei Vereine im Frankfurter Römer vertreten, die bereits die Verbands-Gründung am 17. Dezember 1911 miterlebt hatten.