Kairo (dpa) - Straßenkämpfe, Tote und brennende Gebäude: Der Machtkampf zwischen den «Revolutionären» und den Vertretern der alten Ordnung in Ägypten erreicht einen neuen Höhepunkt. Bei den schwersten Ausschreitungen seit Wochen sind in Kairo neun Menschen getötet worden. Das Gesundheitsministerium meldet mehr als 300 Verletzte. Demonstranten setzten nach Angaben der Sicherheitskräfte zwei Gebäude in Brand. Die Militärpolizei räumte laut Augenzeugen Lager der Protestbewegung am Tahrir-Platz mit Gewalt.