Manila (dpa) - Sturzfluten nach schweren Regenfällen haben im Süden der Philippinen mindestens 180 Menschen in den Tod gerissen. Die Opferzahl steige stündlich, berichtete das Büro für Zivilschutz am Samstag. Rund 260 Menschen werden vermisst.

Tropensturm «Washi» war am Freitag über die Insel Mindanao hinweggezogen und hatte vor allem in den Städten Iligan und Cagayan de Oro rund 800 Kilometer südwestlich von Manila verheerende Überschwemmungen angerichtet. Allein in Cagayan de Oro wurden 97 Leichen geborgen. In Illigan wurden 75 Todesopfer geborgen, sowie acht weitere in den Provinzen Compostella Valley und Zamboanga del Norte.

Nach Angaben des Chefs der Zivilschutzbehörde, Benito Ramos, wurden 400 Menschen in den beiden am schwersten betroffenen Städten gerettet. Hunderte Helfer seien im Einsatz, um nach Verletzten zu suchen.

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