Stockholm (SID) - Die Eishockey-Nationalmannschaft Schwedens hat bei den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin angeblich absichtlich gegen die Slowakei verloren. Das berichtete der frühere Superstar Peter Forsberg in einer Dokumentation ("#21 Peter Forsberg") des schwedischen Fernsehsenders SVT. Demnach haben die Tre Kronor das Spiel abgegeben (0:3), um im weiteren Turnierverlauf mit der Schweiz und Tschechien anstelle von Kanada und Russland einen leichteren Gegner zu bekommen.

"Wir haben alles Erforderliche getan, um das Turnier zu gewinnen", sagte der 38-Jährige. Die gewollte Pleite zahlte sich für Forsberg und Co. aus: Mit zwei lockeren Erfolgen glückte der Final-Einzug, wo die Schweden nach dem 3:2 gegen Finnland zum zweiten Mal Gold gewannen.

Forsberg betonte jedoch, dass die Niederlage nicht von Trainer Bengt-Åke Gustafsson angeordnet worden sei. "Wir haben vielleicht innerhalb der Gruppe darüber diskutiert, ob es nicht besser sei, da draußen nicht alles zu geben", sagte er.