Erfurt (dpa) - Der Thüringer Verfassungsschutz hat eingeräumt, dass Geld an das Zwickauer Neonazi-Trio gezahlt werden sollte. Das Amt beruft sich auf einen Ex-Mitarbeiter. Die Übergabe sei aber gescheitert, weil ein Mittelsmann das Geld für sich selbst verwandt habe. Demnach seien im Jahr 1998 oder 1999 einem V-Mann 2000 Mark gegeben worden. Dieser habe das Geld einem Dritten übermittelt, der es an das Trio weitergeben sollte. Auf diesem Wege wollte der Verfassungsschutz die Tarnidentitäten der Neonazis bekommen.