Tel Aviv (dpa) - Eine junge Frau hat in Israel für Aufsehen gesorgt, weil sie sich der Geschlechtertrennung in einem Bus nicht unterwerfen wollte. Die 28-Jährige fuhr von der Hafenstadt Aschdod nach Jerusalem in einem Bus, der sonst fast ausschließlich von ultra-orthodoxen Männern benutzt wird. Sie habe sich am Freitag direkt hinter den Fahrer gesetzt. Ein strengreligiöser Jude habe sie daraufhin gedrängt, in den für Frauen vorgesehenen hinteren Teil des Busses zu gehen. Die Frau weigerte sich, der Fahrer holte die Polizei.