Manila (dpa) - Nach den Sturzfluten auf den Philippinen suchen Soldaten, Zivilschutz und Freiwillige noch immer nach hunderten Vermissten. Die Zahl der Todesopfer stieg bis auf 539, berichtete das Rote Kreuz. Der Tropensturm «Washi» war in der vergangenen Nacht mit sintflutartigem Regen über die Insel Mindanao im Süden des Landes hinweggezogen. Mehrere Flüsse traten binnen kürzester Zeit über die Ufer. Das Wasser schoss teils meterhoch durch die Straßen. Die meisten Opfer wurden im Schlaf überrascht.