Moskau (dpa) - Die Proteste gegen den Ausgang der Parlamentswahl in Russland reißen nicht ab. Bei friedlichen Kundgebungen beklagten erneut tausende Menschen Manipulationen. Kremlchef Dmitri Medwedew weist die Vorwürfe zurück - und kritisiert dabei auch die USA. Einige Aussagen der Regierung in Washington seien unannehmbar und empörend, sagte er in seiner Residenz Gorki bei Moskau. Russland sei offen für korrekte Kritik. Aber - Zitat - Töne wie aus dem Kalten Krieg seien nicht akzeptabel.