München (SID) - Ski-Rennläufer Andreas Strodl muss sein für diese Saison geplantes Comeback auf unbestimmte Zeit verschieben. Der 24 Jahre alte Partenkirchner musste sich erneut am rechten Knie operieren lassen und wird in diesem Winter aller Voraussicht nach nicht im Weltcup starten können. Sein Ziel sei es, bis zur WM 2013 im österreichischen Schladming wieder fit zu sein, sagte Strodl.

Der Speed-Spezialist hatte sich am 28. November 2010 beim Super-G in Lake Louise (Kanada) einen Kreuzbandriss zugezogen und seither kein Weltcup-Rennen mehr bestritten. Nun musste DSV-Arzt Ernst-Otto Münch in München ein Knorpelteilchen aus dem lädierten Knie entfernen. "Andreas hatte einen sogenannten freien Gelenkkörper. Ein gelöstes Knorpelfragment hat sich frei im Gelenk bewegt und dadurch Schmerzen verursacht", sagte Münch.

Der Eingriff sei zwar sehr gut verlaufen, in den nächsten sechs Wochen sei an Skifahren jedoch nicht zu denken. "Ich hatte schon länger Probleme, hoffte aber, ohne eine OP auszukommen und die Saison bestreiten zu können. Das ist sich leider nicht ausgegangen", sagte Strodl, der wegen der Verletzung bereits die Heim-WM im Frühjahr in Garmisch-Partenkirchen verpasst hatte. Mit Blick auf die Titelkämpfe 2013 sei ihm jetzt "wichtig, dass ich mich beschwerdefrei vorbereiten kann". Deshalb liege sein Augenmerk nun auf der Reha.