Kairo (dpa) - Der herrschende Militärrat in Ägypten hat die Demonstranten auf dem Tahrir-Platz für die jüngsten Ausschreitungen mit 13 Toten verantwortlich gemacht. Die Soldaten seien beleidigt sowie mit Steinen und Brandbomben beworfen worden, sagte ein Mitglied des Rates in Kairo. Aus Sicht des Militärs haben die Sicherheitskräfte sogar Selbstbeherrschung geübt. Trotz des rigorosen Vorgehens der Armee haben sich die Demonstranten auch heute nicht aus der Kairoer Innenstadt vertreiben lassen.