Berlin (dpa) - Bundespräsident Christian Wulff kommt nicht aus der Schusslinie. Nach dem Wirbel um den Kredit für sein Haus und um Ferien bei vermögenden Freunden wurde jetzt bekannt, dass der Unternehmer Carsten Maschmeyer 2007 eine Anzeigen-Kampagne für ein Wulff-Buch bezahlt hat. Wulff soll aber von den Zahlungen nichts gewusst haben. Der Verlag nennt das ein übliches Verfahren. Heute wollte sich der Ältestenrat des Landtags in Hannover mit den Vorwürfen gegen Wulff befassen. Regierung und Opposition konnten sich allerdings nicht einigen, ob das Gremium überhaupt zuständig ist.