Dallas (dpa) - Die Deutsche Telekom bleibt auf ihrer ungeliebten Mobilfunktochter T-Mobile USA sitzen. Nach massivem Widerstand der Wettbewerbshüter gab der US-Branchenriese AT&T die 39 Milliarden Dollar schwere Übernahme auf. Dafür erhält die Telekom ein attraktives Trostpflaster von drei Milliarden Dollar. Zudem darf sie das Netz des größeren Rivalen mehrere Jahre lang mitnutzen und bekommt begehrte Funkfrequenzen. Telekom-Chef René Obermann sieht dadurch die Position der US-Tochter zumindest in der Perspektive gestärkt.