Brüssel (dpa) - Für internationale Fluglinien gibt es keine Ausnahmen: Sie müssen ab Jahresbeginn beim EU-Handel mit Luftverschmutzungsrechten mitmachen. Das hat das oberste EU-Gericht in Luxemburg entschieden. Die Richter sehen in der umstrittenen EU-Regelung keinen Verstoß gegen internationales Recht. Geklagt hatten amerikanische und kanadische Fluggesellschaften, die über zusätzliche Kosten klagen. Für Flugpassagiere könnte ein Ticket für einen Langstreckenflug durch den Emissionshandel bis zu 12 Euro teurer werden, schätzt die EU-Kommission.