Tokio (dpa) - Der riesige Bilanzskandal bringt dem japanischen Kamerahersteller Olympus neuen Ärger: In einer Großrazzia wurden die Zentrale sowie Dutzende Büros und Wohnungen durchsucht. Die Ermittler suchten nach Beweismaterial gegen frühere Top-Manager. Ein Verfahren gegen sie könnte laut Medienberichten bis März eröffnet werden. Inzwischen wurde bekannt, dass Olympus auch mehrere Mitarbeiter deutscher und Liechtensteiner Banken bezahlt haben soll, um den Bilanzbetrug durchzuziehen.