Masar-i-Scharif (dpa) - Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) sieht erstmals seit vielen Jahren eine Verbesserung der Sicherheitslage in Afghanistan. Die sicherheitsrelevanten Zwischenfälle seien um 25 Prozent in ganz Afghanistan und um die Hälfte im Norden zurück gegangen, sagte er bei bei einem Besuch kurz vor Weihnachten im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr. Diese Einschätzung ist international umstritten. Die Vereinten Nationen zählten bis Ende November landesweit 21 Prozent mehr Vorfälle als im Vorjahreszeitraum.