Washington (dpa) - Die US-Regierung hat die politischen Führer im Irak zu einer friedlichen Beilegung ihrer Differenzen aufgefordert. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Schiiten und Sunniten, der unmittelbar nach dem Abzug der US-Truppen begonnen hatte. US-Vizepräsident Joe Biden telefonierte mit dem schiitischen Regierungschef Nuri al-Maliki und dem sunnitischen Parlamentspräsidenten Osama al-Nudschaifi. Dabei forderte er beide Seiten auf, ihre Meinungsverschiedenheiten beizulegen.