Oslo (dpa) - Der Vater des norwegischen Massenmörders Anders Behring Breivik, fühlt sich indirekt mitschuldig an dem Verbrechen des Sohnes mit 77 Toten. Jens Breivik lebt als pensionierter Diplomat in Frankreich. Dem «Stern» sagte er in einem Interview: «Wahrscheinlich wäre das alles nicht passiert, wenn ich mich mehr um Anders gekümmert hätte.» Breiviks Vater nannte seinen Sohn «den schlimmsten Terroristen seit dem Zweiten Weltkrieg». Er habe seit etwa 15 Jahren keinen direkten Kontakt mehr zu ihm gehabt.