Lyon (dpa) - Interpol sucht nach dem Gründer der Firma, die wegen fehlerhafte Brustimplantate in der Kritik steht. Weltweit wurden die Silikonimplantate hunderttausenden Frauen eingesetzt. Das französische Gesundheitsministerium hatte die Betroffenen im eigenen Land gestern dazu aufgerufen, sich die Implantate sicherheitshalber herausnehmen zu lassen. Ein Steckbrief des 72-Jährigen ist auf der Internetseite von Interpol zu finden. Als Delikt werden Vergehen in der Kategorie «Leben und Gesundheit» genannt.