Abuja (dpa) - Bei Zusammenstößen zwischen Regierungstruppen und Kämpfern der radikal-islamischen Sekte Boko Haram sind im Nordosten Nigerias Dutzende Menschen getötet worden. In den Städten Damaturu und Maidugiri starben jeweils mindestens 20 Menschen. Dies bestätigten Mitarbeiter lokaler Behörden. Nach Regierungsangaben soll es sich beim Großteil der Toten um Sektenmitglieder handeln. Es befinden sich aber auch Zivilisten und Sicherheitskräfte unter den Getöteten. Boko Haram bezeichnet sich selbst als «nigerianische Taliban».