Brüssel (dpa) - Die Ukraine kann ohne faires und rechtsstaatliches Gerichtsverfahren gegen Oppositionsführerin Julia Timoschenko nicht auf engere Beziehungen zur Europäischen Union hoffen. Dies machte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton in Brüssel klar. Ashton nahm zur Zurückweisung eines Berufungsantrages Timoschenkos durch ein ukrainisches Gericht Stellung. Rechtsstaatlichkeit sei die Grundvoraussetzung für den Abschluss eines bereits ausgehandelten Assoziierungsabkommen, sagte der Sprecher. Dieses Abkommen würde der Ukraine fast ungehinderten Zugang zum Binnenmarkt der EU gewähren.