Havanna (dpa) - Kubas Präsident Raúl Castro hat mehr als 2900 Häftlinge begnadigt. Darunter sind auch Gefangene, die wegen so genannten Vergehen gegen die Staatssicherheit verurteilt worden waren. Dies sei eine humanitäre und souveräne Geste, sagte Castro. Er signalisierte auch erneut seine Bereitschaft, die seit Jahrzehnten geltenden Reisebeschränkungen zu lockern. Wann es soweit sein soll, ließ er allerdings offen. Die Änderungen würden allmählich eingeführt.