Havanna (dpa) - Kubas sozialistische Regierung zeigt sich versöhnlich. Kurz vor Heiligabend verkündete Präsident Raúl Castro die Begnadigung von über 2900 Häftlingen, darunter auch einige, die wegen Verbrechen gegen die Staatssicherheit verurteilt wurden. Auch 86 Ausländer würden im Rahmen dieser «humanitäre und souveräne Geste» freikommen. Erneut signalisierte der Staatschef auch die Bereitschaft seiner Regierung zu einer Lockerung der seit Jahrzehnten geltenden Reisebeschränkungen. Wann dies geschehen soll, ließ er aber offen.