Bogotá (dpa) - Bei der Explosion einer Pipeline sind in Kolumbien elf Menschen ums Leben gekommen. 89 weitere wurden bei dem Unfall in der westkolumbianischen Stadt Dosquebradas verletzt. Wie Energieminister Mauricio Cárdenas mitteilte, war nach ersten Erkenntnissen ein Erdrutsch die Unglücksursache. Aufgestautes Regenwasser habe zu Erdbewegungen geführt und so enormen Druck auf die eineinhalb Meter unter der Erde verlaufende Pipeline ausgeübt, erklärte der Minister. Bei der Explosion wurden zehn Häuser zerstört und weitere 20 schwer beschädigt.