Kairo (dpa) - Die Mission der arabischen Beobachter in Syrien sorgt bei der Opposition zunehmend für Unmut. In mehreren Städten protestierten nach dem Freitagsgebet zehntausende Menschen gegen die Delegation der Arabischen Liga, weil sie das Blutvergießen bislang nicht stoppen konnte. Dabei kam es zu Ausschreitungen. Mindestens neun Menschen wurden nach Angaben von Aktivisten in den Oppositionshochburgen Homs und Daraa getötet. Die Gegner des Regimes von Baschar al-Assad halten die Zustimmung der syrischen Führung zu der Mission für ein Ablenkungsmanöver.