Kairo (dpa) - Der Ärger über die Beobachter der Arabischen Liga hat in Syrien Zehntausende Menschen zu landesweiten Anti-Regime-Protesten mobilisiert. In mehreren Städten strömten die Gegner von Präsident Baschar al-Assad nach dem Freitagsgebet auf die Straßen, um ihren Unmut über die auch nach Beginn der Mission anhaltende Gewalt kundzutun. Allein in der Provinz Idlib demonstrierten nach Auskunft der syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mehr als 250 000 Menschen. Mindestens 32 Menschen wurden landesweit getötet.