Kairo (dpa) - Nach der Razzia bei internationalen Einrichtungen in Ägypten wächst der Druck auf den regierenden Militärrat. Die Bundesregierung protestierte beim ägyptischen Botschafter scharf gegen die Durchsuchung des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Kairo. Man habe dem ins Auswärtige Amt einbestellten Diplomaten klar gemacht, dass dieses Vorgehen aus deutscher Sicht inakzeptabel sei, teilte ein Ministeriumssprecher mit. Nach Angaben des KAS-Vorsitzenden Hans-Gert Pöttering wurden bei der Durchsuchung sämtliche Computer und zahlreiche Dokumente beschlagnahmt.