Kairo (dpa) - Die ägyptischen Justizbehörden haben die Razzien bei internationalen Institutionen mit Verstößen gegen ägyptisches Recht begründet. Eine staatliche Tageszeitung berichtet, dass alle betroffenen Einrichtungen nicht pflichtgemäß registriert gewesen seien. Sie hätten damit nicht in dem nordafrikanischen Land arbeiten dürfen. Bei den Razzien bei 17 ägyptischen und ausländischen Nichtregierungsorganisationen in Kairo waren Computer und Dokumente mitgenommen worden. Vertreter der ägyptischen Demokratiebewegung warfen dem Militärrat Einschüchterungsversuche vor.