Berlin (dpa) - Drei von vier Deutschen rechnen auch zehn Jahre nach der Euro-Bargeldeinführung gelegentlich noch in DM um. Bei den Ostdeutschen, die erst seit der Wiedervereinigung 1990 und damit für lediglich elf Jahre mit der Deutschen Mark rechneten, sind es sogar 80 Prozent. Bei den Westdeutschen sind es 70 Prozent, ergab eine Emnid-Umfrage im Auftrag der «Bild am Sonntag». Deutschlandweit sind es 72 Prozent, die sich dabei ertappen, manchmal noch einen Preis im Kopf zu verdoppeln, um in etwa den alten DM-Wert zu erhalten.