Berlin (dpa) - Der Anwalt von Bundespräsident Christian Wulff hat eine öffentliche Dokumentation der Fragen und Antworten zu den Vorwürfen gegen das Staatsoberhaupt abgelehnt. Rechtsanwalt Gernot Lehr berief sich auf Anfrage des Berliner «Tagesspiegel» auf die «anwaltschaftliche Verschwiegenheitspflicht», die einen solchen Schritt nicht zulasse. Wulff hatte in der vergangenen Woche im TV-Interview angekündigt, er wolle für vollständige Transparenz sorgen. Seine Anwälte würden alles ins Internet einstellen. Tatsächlich ging aber nur eine sechsseitige Zusammenfassung online.