Berlin (dpa) - Vor der Westküste Sumatras in Indonesien hat sich ein Erdbeben der Stärke 7,3 ereignet. Nach Angaben der US-Erdbebenwarte lag das Zentrum in etwa 29 Kilometer Tiefe im Meer. Die Erdstöße geschahen etwa 420 Kilometer südwestlich von Banda Aceh.

Das Pacific Tsunami Warning Center erklärte auf seiner Webseite, dass es die sehr geringe Wahrscheinlichkeit eines lokalen Tsunamis gebe, eine weitreichende Gefahr bestehe aber nicht.

Auf der Internetseite des US-Nachrichtensenders CNN hieß es, dass Berichte über Schäden zunächst nicht vorlagen. Indonesien liegt auf dem sogenannten Feuerring um den Pazifischen Ozean, der besonders anfällig für Erdbeben und Vulkanausbrüche ist. Entlang der hufeisenförmige Zone an den Küsten liegt etwa die Hälfte aller aktiven Vulkane.