Athen (dpa) - Das von der Pleite bedrohte Griechenland hat sich 1,625 Milliarden Euro auf den Finanzmärkten beschafft. Der Zinssatz beträgt 4,90 Prozent - das ist etwas niedriger als im vergangenen Dezember. Damals lieh sich Griechenland eine ähnliche Summe zu 4,95 Prozent, wie das Finanzministerium in Athen berichtete. Griechenland beschafft sich immer wieder für kurze Zeit Summen am Geldmarkt, um kleinere Löcher im Haushalt zu stopfen. Das hoch verschuldete Land hängt seit mehr als einem Jahr am Tropf der Rettungshilfen von EU und Internationalem Währungsfonds.