Berlin (dpa) - Der schleswig-holsteinische FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki stellt sich im Streit um die Einführung einer Finanztransaktionssteuer gegen den Kurs von Parteichef Philipp Rösler. In der «Leipziger Volkszeitung» rät er seiner Partei, ihren harten Ablehnungskurs aufzugeben. Die Finanztransaktionssteuer müsse kommen, so Kubicki. Er halte es nicht für klug, in dieser Frage einen Konflikt mit der Union aufzubauen. Die FDP lehnt eine Einführung der Abgabe auf Finanzgeschäfte allein in den 17 Euro-Ländern bislang ab.