Berlin (dpa) - Kanzlerin Merkel und andere Koalitionsspitzen haben dem unter Druck stehenden Bundespräsidenten Wulff den Rücken gestärkt. Zugleich wuchs in der Kredit- und Medienaffäre aber der Druck auf Wulff, alle Details offenzulegen. Mehrere Zeitungen entbanden Wulffs Anwalt von der Pflicht, ihre Rechercheergebnisse zu schützen - Fragen und Antworten zur Affäre könnten nun veröffentlicht werden. Wulff hatte heute zum traditionellen Neujahrsempfang geladen. Vertreter von Transparency International und dem Deutschen Journalisten-Verband boykottierten den Empfang.