Duisburg (dpa) - Eineinhalb Jahre nach der Duisburger Loveparade-Katastrophe hat der Bürgerentscheid über die Zukunft von Oberbürgermeister Adolf Sauerland begonnen. Ein Bündnis aus Bürgern, Gewerkschaften und allen Parteien außer der CDU fordert die Abwahl des Stadtoberhauptes wegen der Katastrophe mit 21 Toten. Es ist das erste Abwahlverfahren gegen einen OB in Nordrhein-Westfalen. Die Gegner Sauerlands müssen in der Abstimmung die Mehrheit und mindestens 91 478 Stimmen erreichen. Dann müsste der Oberbürgermeister seinen Stuhl räumen. Die Hürde gilt als hoch.